Gemeinwohl-Ökonomie


Gemeinwohl-Ökonomie


Kooperation statt Konkurrenz –

Wirtschaft neu denken!


Der Österreicher Christian Felber hat die Gemeinwohl-Ökonomie als ein Wirtschaftsmodell der Zukunft entwickelt: konkret, umsetzbar und auf zwischenmenschlichen Werten basierend:

Die gegenwärtige Form des Wirtschaftens, die kapitalistische Marktwirtschaft, hat eine gefährliche Krisenlandschaft geschaffen: Finanzblasen, Arbeitslosigkeit, Klimakrise, Energiekrise (…)
Alle diese Krisen hängen miteinander zusammen, sie sind auf eine gemeinsame Wurzel zurückzuführen: die fundamentale Anreizstruktur unseres derzeitigen Wirtschaftssystems: Gewinnstreben und Konkurrenz..

Dabei ginge es so viel menschlicher und zudem effizienter! Die Gemeinwohl-Ökonomie fördert und belohnt dieselben Verhaltensqualitäten und Werte, die unsere menschlichen und ökologischen
Beziehungen gelingen lassen. Vertrauensbildung, Wertschätzung, Mitgefühl, Kooperation, Solidarität und Teilen. (…) Menschen werden in einem solchen Anreizrahmen stärker motiviert als durch Konkurrenz und Egoismus.

Im regionalen, sozialen, solidarischen, ökologischen, kooperativen und demokratischen Wirtschaften liegt die Zukunft – der große Vorteil: alle können vor der eigenen Haustüre mitmachen und ihren persönlichen Beitrag zum großen Wandel leisten.” Christian Felber

Christian Felber      Buch Gemeinwohl-Ökonomie

Kontakt in der Region: wirundjetzt

Link: www.gemeinwohl-oekonomie.org

Literatur: Christian Felber „Gemeinwohlökonomie – Das Wirtschaftsmodel der Zukunft“

Grundeinkommen


Das bedingungslose Grundeinkommen

Ein Kulturimpuls

Warum sollte jemand ein Einkommen erhalten, ohne etwas dafür zu tun?

Nach dm-Gründer Prof. Dr. Götz Werner ist Einkommen nicht die Folge von Arbeit, sondern die Voraussetzungdafür.

Das bedingungslose Grundeinkommen schafft Raum für kulturelle Impulse, Ideen und kreative Lösungen durch eine angstfreie Existenz.

Jeder Mensch hat dann erst das Recht auf Selbstverwirklichung und auf eine freie Wahl der Arbeit. „Ein Einkommen ist wie Luft unter den Flügeln – mit dem Grundeinkommen würde ein Einkommen zum Bürgerrecht (Zitat aus dem Film von Daniel Hähni und Enno Schmidt).

Es gibt verschiedene Modelle, wie ein Grundeinkommen tragfähig gestaltet werden kann. 1000€ monatlich für jeden (500€ für Kinder) könnten durch eine Konsum- statt Einkommensteuer und dem Wegfall der Sozialversicherungen finanziert werden. Das bedingungslose Grundeinkommen ist also finanzierbar!

Den Mitmenschen ein bedingungsloses Grundeinkommen zu gönnen, heißt für uns, Freiheit zu geben. Der Kulturimpuls des Grundeinkommens schafft also Freiheit, Vertrauen und Selbstbestimmung, weil wir Verantwortung für unsere Mitmenschen übernehmen.

Film Grundeinkommen

Kontakt in der Region: Volker Jansen, Projektgruppe Grundeinkommen

Infos:

www.grundeinkommen.tv

www.initiative-grundeinkommen.ch

www.unternimm-die-zukunft.de

www.grundeinkommen.de



Regiogeld


Regiogeld

Was ist Regiogeld?

Regiogeld ergänzt den Euro um ein regionales Zahlungsmittel - meist in Form von Gutscheinen - und dient dem Gemeinwohl.

Regiogeld...

  • bindet die Kaufkraft an die jeweilige Region, fördert die regionalen Unternehmen und stimuliert regionale Wirtschaftskreisläufe
  • erweitert die unternehmerischen Handlungsmöglichkeiten um einen regionalen Markt und ist als Werkzeug zur Regionalentwicklung einsetzbar
  • hilft, regionale Produkte abzusetzen, neue Umsätze zu ermöglichen und Arbeitsplätze zu schaffen. Regionales Wirtschaften verkürzt die Transportwege und schont die Umwelt.

Regionalwährungen werden den individuellen Anforderungen und Bedürfnissen einer Region angepasst. Grundsätzlich wird zwischen eurogedeckten und leistungsgedeckten Regiogeldern unterschieden. Auch die Kombination mit Tauschringen ist immer häufiger zu finden.

Durch das Initiieren eines Regiogeldes werden die sozialen und ökologischen Wertschöpfungskreisläufe in der Region gestärkt. Unsere bewusste Entscheidung für das Regiogeld bewahrt die Kaufkraft in der Region.

In der Region Ravensburg gibt es viele Akteure und Initiativen, die Interesse an einem Regiogeld haben. Durch Kooperation und Vernetzung unterstützt wirundjetzt die Verwirklichung dieses jetzt reifen Vorhabens.

Buch Regionalwährungen Kennedy  Regioscheine

Kontakt in der Region: Armin Hipper

a.g.hipper [at] googlemail.com

Infos: www.regiogeld.de , www.zart.org , www.monneta.org

Literatur: Bernhard A. Lietaer: “Das Geld der Zukunft“

Margrit Kennedy und Bernard A.Lietaer: „Regionalwährungen“



Permakultur


Permakultur

 

den Wandel gestalten – zukunftsfähige Wege gehen

 

Permakultur ist ein Weg, nachhaltige Lebensformen und Lebensräume zu entwerfen und aufzubauen. Diese sollen durch die Bewahrung der Natur für die Menschen eine dauerhafte Lebensgrundlage sichern.

Die Philosophie, die der Permakultur zugrunde liegt, lässt sich in 3 ethische Grundprinzipien zusammenfassen:

Es geht um

  • das Wohl der Erde (ökologisch)
  • das Wohl der Menschen (sozial)
  • und um das gerechte Teilen aller Ressoucen (ökonomisch)

Ursprünglich bedeutet der Begriff „Permaculture“ (engl. aus „permanent“ und „agriculture“) soviel wie permanente, nachhaltige Landwirtschaft. Daraus entwickelten sich Ansätze, die in vielfältigen Lebensbereichen angewendet werden können: z.B. ökonomische Konzepte, Gemeinschaftsbildung, Regional- und Freiraumplanung, aber natürlich auch Hausbau, Gärtnern und Selbstversorgung.

Der Australier Bill Mollison ist der Begründer der Permakultur und erhielt dafür 1981 den alternativen Nobelpreis. Er formulierte gemeinsam mit David Holmgren 10 Gestaltungsprinzipien, die beim Entwurf von nachhaltigen Systemen behilflich sein können.

Permakultur ist eine Philosophie, in deren Sinne wir mit der Natur, nicht gegen sie arbeiten, besonnen und rücksichtsvoll beobachten (…) und Pflanzen und Tiere in all ihren Funktionen sehen, anstatt irgendein Gebiet als monokulturelles System zu betrachten.“ - Bill Mollison


 Permakultur

Kontakt in der Region: wirundjetzt

Links: www.permakultur.de, www.permakultur-akademie.de

Literatur: Patrick Whitefiled: „Permakultur kurz und bündig“,

Bill Mollision: „Handbuch der Permakultur-Gestaltung“

Transition-Town-Bewegung


TRANSITION TOWN Oberschwaben

Unsere Region im Wandel: als Teil der weltweiten Energie- und Kulturwende

Unser Wohlstand basiert auf der intensiven Nutzung fossiler Energieträger. Zwei große Herausforderungen zeigen uns deren Grenzen: der Klimawandel und das Erdölfördermaximum (Peak Oil). Diese und viele weitere Krisen unserer Zeit sind Zeichen dafür, dass sich etwas ändern muss.

"Transition" heißt "Übergang". Es ist jetzt Zeit, unsere Region im Übergang zu einer lebenserhaltenden, postfossilen und klimafreundlichen Gesellschaft zu gestalten. Wir wollen gemeinschaftlich und aktiv Teil dieses momentanen Wandels sein und diesen Herausforderungen positiv begegnen.

Wichtig ist dabei die Vernetzung bestehender lokaler Gruppen und Initiativen, Begegnung und Austausch über Visionen und Ideen, die konkret umgesetzt zu einer zukunftsfähigen Lebensweise beitragen.

Transition Town kann zum Beispiel heißen:

  • Gemeinschaftsgärten anzulegen

  • Kleidertausch, Regionalwährungen und Carsharing

  • dezentrale Energieerzeugung

  • autarke Kreisläufe und Selbstversorgung

Wir stärken damit unsere Region und tragen zu einer höheren Widerstandsfähigkeit (Resilienz) in Bezug auf zukünftige Herausforderungen bei. Die Transition-Bewegung entstand aus der Permakultur und wurde geprägt von Rob Hopkins.

Transition Towns

Kontakt in der Region: wirundjetzt

Link: www.transition-initiativen.de

Literatur: Rob Hopkins: „ENERGIEWENDE – Anleitung für zukunftsfähige Lebensweisen“